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Medien-Allgemein

Die Tessiner Medien – Teil II: Ungeahnte Vielfalt
Den gegen 340'000 Tessinerinnen und Tessinern stehen Dutzende Printorgane in einer Gesamtauflage von vielen hunderttausend Exemplaren zur Verfügung. Zwar nahm die Anzahl Tageszeitungen in den letzten Jahrzehnten ab, aber von einer Ausdünnung der Medienlandschaft kann kaum die Rede sein! Ein Artikel von Walter Fankhauser.

Nationalbankkrise – Krise der Medien?
Über den Jahreswechsel haben Medien die Familie Hildebrand gründlich mit moralisch-ethischen Vorwürfen übergossen. Dabei vergassen viele Journalisten Grundsätze, die das Fundament ihres Berufes ausmachen: Auf ungenügend gesicherter Quellenbasis, deren Hauptzeugnis gestohlene Bankdaten waren, hoben sie voreilig zu Verdächtigungen, Vorverurteilungen und unanständigen Apostrophierungen an. Vorreiterin: Die «Weltwoche». Umgekehrt wurde Hildebrand übereilt entlastet, ein Vorgang, der ebenso unprofessioneller Natur ist. Ein Artikel von Ueli Kündig.

Die Tessiner Medien – Teil I: Der verschlungene Weg in die Gegenwart
Kein zentral konzipiertes und gesteuertes Mediensystem kann die Vielzahl spezifisch helvetischer Ausdrucksformen ersetzen. So unterscheiden sich denn auch die Medien in der italienischen Schweiz deutlich von jenen der übrigen Schweiz. Wer das mediale Geschehen in der südlichsten Region unseres Landes verstehen will, sollte jedoch auch die Gesellschaft kennen, in der es sich abwickelt. Ein Artikel von Walter Fankhauser.

Verdienen Medienschaffende den Lohn, den sie verdienen?
Vielfältig sind die Versuche der Verlagshäuser und Veranstalter elektronischer Medien, ihre Mitarbeitenden fair zu entlöhnen. Die Methoden der Lohnbestimmung reichen von reiner Willkür bis zu ausgeklügelten Systemen der Arbeitsplatzbewertung und Leistungsmessung. Aber auch diese sind nicht gefeit gegen Willkür; wirklich bestimmend ist das persönliche Urteil der Vorgesetzten. Ein Artikel von Ueli Kündig.

Medien und Jugend: 3. Auf dem Weg zur medialen "Juvenokratie"
Immer weniger von dem, was die Jungen mit den Medien machen, ist Ausdruck einer von den älteren Generationen geschaffenen Kultur. Was sie dank den neuen technischen Möglichkeiten und der Vernetzung unter Ihresgleichen an Neuem entwickeln, deutet untrüglich auf einen Wandel hin, der sich mehr und mehr dem Einfluss der Alten entzieht. Ein Artikel von Walter Fankhauser.

Medien und Jugend: 2. Moderne Medienvielfalt – Für die Jugend Fluch oder Segen?
Was die modernen Medien dürfen, müssen oder unterlassen sollten, darüber streiten sich unzählige Experten und Laien. Am Ende haben mit ihrer Meinung alle ein wenig Recht. Aber, ob narrenfrei oder je nach Bedarf von sanft bis streng geregelt, ist die Entwicklung der Medien vor allem bezüglich ihrer Wirkung auf Kinder und Jugendliche mit kritischem Blick zu verfolgen. Ein Artikel von Walter Fankhauser.

Medien und Jugend: 1. Medien im Ländervergleich - Zahlen und Fakten
Noch bevor sie richtig gehen können, geraten die Jungen in den Sog einer noch nie dagewesenen Medienvielfalt. An ihrem ersten Schultag steckt in ihrer Tasche nebst Apfel und Brotschnitte das erste Handy, und ein paar Jahre danach gleicht ihr Zimmer einem professionellen Medienzentrum. Alle wollen teilhaben an einer bisher einmaligen Medienentwicklung, deren Ende nicht abzusehen ist. Ein Artikel von Walter Fankhauser.

Die Bedeutung der Unternehmensphilosophie für Medienunternehmen und ihre Auswirkung auf den langfristigen Unternehmenserfolg

Zuerst die publizistische Leistung – oder doch besser zuerst der Gewinn? Zwei gegensätzliche Unternehmensphilosophien und ihre wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Ein Artikel von Dr. Heinrich Anker.

Medienvielfalt – ein Traum(a) der freien Gesellschaft?
In einer freien Gesellschaft spielen die Medien bei der Entfaltung des Individuums eine Rolle von zunehmender Bedeutung. Jedoch: Steuert die heutige Medienvielfalt diesen Prozess wirklich in die richtige Richtung oder treibt sie das Individuum nicht eher in eine beängstigende Orientierungslosigkeit? Ein Artikel von Walter Fankhauser.

Das Medien- und Kommunikationsverhalten der Kinder und Jugendlichen – eine grosse Herausforderung für Schule und Gesellschaft
Zwischen 70 und 85 % der gesamten Zeit während der 9 Jahre obligatorischer Volksschule verbringen Kinder und Jugendliche ausserhalb der Schule. Ihre Freizeit wird immer stärker geprägt durch ihr Kommunikationsund Medienverhalten. Schule und Elternhaus erkennen nicht rechtzeitig, welche Gefahren, aber auch welche Chancen die neuen Medien bieten. Ein Artikel von Willy Germann.

Meinungs- oder Stimmungsdemokratie?
Demoskopie ist – auch – eine Wissenschaft. Eines ihrer wichtigsten Instrumente ist die Meinungsumfrage. Deren wissenschaftlicher Anstrich verschleiert für Viele die Tatsache, dass das Instrument heute weit überwiegend unter den Vorzeichen des Marktes eingesetzt wird. Das gilt nicht nur für die eigentliche Konsumentenforschung, sondern – mit zum Teil fliessenden Übergängen – auch für die politische Meinungsforschung. Ein Artikel von Willy Kaufmann.

SRG: Eine schweizerische Institution am Scheideweg
Die SRG ist sowohl punkto Finanzvolumen als auch hinsichtlich der Anzahl Beschäftigter in ihrer Branche das weitaus grösste Unternehmen der Schweiz. Der Bundesrat hat ihr einen Service public-Auftrag erteilt und garantiert ihr zu diesem Zweck über Gebühren den grössten Teil ihrer finanziellen Mittel, was ihr zu einer marktbeherrschenden Position verholfen hat. Dabei hat es die SRG geschafft, von 2005 bis 2009 einen Reinverlust von 169 Millionen Franken zu akkumulieren. Ein Artikel von Guido Wiederkehr.

Was ist, kann und soll Medienkritik?
Der Begriff Medienkritik, mitunter ersetzt durch den unverbindlicheren Terminus Medienjournalismus, deckt vielfältige Aspekte ab – und soll dies auch. Im Folgenden wird versucht, einige grundsätzliche Überlegungen über Funktionen und Aufgaben von Medienkritik und deren methodisches Vorgehen anzustellen, und zwar aus Sicht der Medienpädagogik. Ein Artikel von Prof. Dr. Christian Doelker.

Die Schweiz braucht eine neue Medienordnung
Das duale Mediensystem ist in Wirklichkeit ein Etikettenschwindel, ein System mit sehr ungleichen Rahmenbedingungen für die verschiedenen Akteure; die SRG ist extrem privilegiert, die Konkurrenz, vor allem die des Fernsehens, muss unten durch. Ein Artikel von Anderas Blum.

20 Thesen für eine andere SRG
Hanspeter Stalder, Medienpädagoge und von 1996 bis 2009 Mitglied des Publikumsrates von Radio und Fernsehen der SRG in der deutschsprachigen Schweiz, schrieb 1991 für Babylon, die Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Medien und Kommunikationskultur, 20 Thesen für ein anderes Schweizer Radio und Fernsehen. Fast 20 Jahre sind seither vergangen, in denen sich die Medienwelt fundamental verändert hat, und die SRG sich darin neu zu positionieren sucht.

SRG SSR idée suisse: Swissness zwischen Auftrag und Wirklichkeit 1
SRG SSR idée suisse: Swissness zwischen Auftrag und Wirklichkeit 2
Wie schwierig es für die SRG SSR idée suisse ist, ihren Leistungsauftrag korrekt zu erfüllen, zeigt nicht nur die teils recht herbe Kritik in den Printmedien und vonseiten verschiedenster Interessengruppen, sondern wird auch aus den vom BAKOM in Auftrag gegebenen Programmanalysen ersichtlich.

Das BAG und die Medien: Eine Nachlese zur Schweinegrippe
Das BAG leidet unter chronischer Furcht, nicht das Maximum an Vorsorgemassnahmen für alle Fälle getroffen zu haben.

Wahrheit in den Medien - Utopie oder verpflichtende Norm
Eine grundsätzliche Arbeit von Andreas Blum, ehemaliger Direktor von Radio DRS

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