
Landfrauenküche: Ist die Sendung am Scheideweg?
Die Sendung vermittelt ein unechtes Bild der bäuerlichen Lebenswelten, und mit einem Wettbewerb wird ein freimütiger Austausch von Küchenerfahrungen unter den Landfrauen verunmöglicht. Ohne Konkurrenzdruck zwischen den selbstbewussten Frauen könnte sich das Programmelement zu einer instruktiven und charmanten Kochsendung entwickeln. Ein Artikel von Ulrich Kündig.
Das Erscheinungsbild von Informationssendungen
Fernseh-Designer bauen lieber «Kathedralen» als einfache funktionale Dekors, deren Erscheinungsbild strikte auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse von Publikum, Regie und Kamera ausgerichtet sind: Sie missachten dabei die Tatsache, dass dreidimensionale Dekorräume visuell immer in zweidimensionale Fernsehbilder transponiert werden müssen, Aufgabe von Regie und Kamera. Für die beiden Gestaltungsfunktionen müssen daher optimale Bedingungen geschaffen werden, damit der Umwandlungsprozess professionell vollzogen werden kann. Ein Artikel von Ulrich Kündig.
Die erste Talkshow der Woche im Schweizer Fernsehen
Vier Folgen hat er schon hinter sich gebracht: Schawinsky mit der gleichnamigen Talkshow ist seit dem 22. August 2011, jeweils um 22.55 Uhr, auf SF 1 zu sehen. Der krampfhaft auf Tempo machende Pensionär hat aber seine besten Zeiten weit hinter sich und bestätigt das Klischee, dass ältere Moderatoren sich sehr gerne Reden hören. Eine Kritik von Alois Sidler.
Ab aus der Küche
Das Schweizer Fernsehen hat die Sendung «Ab in die Küche» kurzfristig eingestellt. Begründung: ungenügende Marktanteile. Eine Stellungnahme von Urlich Kündig.
Ab in die Küche!
Angesagt von SF war eine Kochserie für Einsteiger. Originell die Absicht! Offenbar soll sie anders sein als die üblichen Kochsendungen auf allen Kanälen; man erwartete instruktive Sendungen, die den Vorgängen in der Küche auf den Grund gehen.
Kritik der Hauptausgabe der Schweizer Tagesschau vom 12.06.10 um 19.30 Uhr, SF1
Hausarbeit zum Seminar «Senderkritik und –analysen» am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hannover, von Lara Grove, 2010
TV-Design: Ein Entwicklungsgebiet
Sind wir visuelle Analphabeten? Jedenfalls werden wir auf dem formalen Bildungsweg im Lesen von Bildern kaum geschult, und auch von visueller Geschmacksbildung kann keine Rede sein. Dabei werden wir täglich mit Bildern geradezu überflutet, z.B. von elektronischen Medien.
Zur Wahl des neuen Regionaldirektors DRS
Die Wahl von Ruedi Matter zum Regionaldirektor DRS ist keine Überraschung. Matter hat Erfahrung in beiden Medien Radio und Fernsehen, und er komplettierte sein berufliches Rüstzeug im Ausland. Zudem spielt er im Konvergenz- Projekt eine führende Rolle.
Roger de Weck: Neuer Unternehmensleiter der SRG
Eine überraschende Wahl: Roger de Weck wird das grösste und komplexeste Medienunternehmen der Schweiz leiten. Die SRG wird den Wandel des gesamten Mediensystems bewältigen und die Veränderungen in unseren Gesellschaften konstruktiv begleiten müssen.
SRG: Rückbesinnung statt Vorwärtsstrategie
10 ist für die SRG ein wichtiges Jahr. Im Mai soll der neue Generaldirektor gewählt werden (und vielleicht darf es ja auch eine Frau sein). Gleichzeitig geht das ambitiöse Konvergenz- Projekt, die weitgehende Fusionierung von Radio und Fernsehen in der Region DRS, in seine entscheidende Phase.
Die SRG auf problematischem Kurs
Die SRG misst den Erfolg ihrer Senderprogramme heute – ähnlich wie ein kommerzielles Unternehmen – fast ausschliesslich amKriteriumderMarktanteile. Das ist der strategische Grundlagenirrtum der SRG. Denn zuerst und zentralwäre doch die Frage zu stellen, ob die heutigenMedienangebote das richtige Profil haben, um den publizistischen Leistungsanforderungen eines Service public schweizerischer Prägung zu genügen und gleichzeitig eine solide Stellung imMarkt zu garantieren. (gfmks 22-02-2010)
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, SRG, sucht einen neuen Generaldirektor; er soll im Frühjahr 2010 gewählt werden
Wie könnte das Idealprofil eines künftigen Generaldirektors SRG aussehen? (gfmks)
Kritik der Hauptausgabe der Schweizer Tagesschau vom 23.04.09 um 19.30 Uhr, SF1
Hausarbeit zum Seminar «Senderkritik und –analysen» am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hannover, von Katarina Müller, 2009
Kritik der Hauptausgabe der Schweizer Tagesschau vom 17.04.09 um 19.30 Uhr, SF1
Hausarbeit zum Seminar «Senderkritik und –analysen» am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hannover, von Kristin Kahmann, 2009
Zur Bilanz der Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre
Ingrid Deltenre trug als Fernsehdirektorin die Verantwortung für die Programmangebote des Schweizer Fernsehens vom 1. Januar 2004 bis Ende September 2009. (gfmks 01-10-2009)